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Allgemein

Das Aubette in Straßburg, Quelle: Photos de Daniel/Flickr.com

Das Aubette in Straßburg, Quelle: Photos de Daniel/Flickr.com

Der Künstler Hans Arp schuf 1961 drei freistehende Werke für die Schule für Gestaltung in Basel und schuf so durch sein Mitwirken einen Teil von Architektur, der auch noch heute Vorbild für Kunst im öffentlichen Raum ist.
Ende der 50er Jahre heiratete der Basler Marguerite Hagenbach, die ebenfalls aus Basel stammte und später das Sekretariat ihres Mannes übernahm. Nach der Heirat ließ sich das Ehepaar dann in Locarno Solduno nieder.
Schon in den 30er Jahren, als Hans Arp einen Kreis von Sammlern und Künstlern aus Basel fand, knüpfte er Beziehungen. 1954 erschuf Arp ein Taufbecken für die Allerheligenkirche in Basel, die Architekt Hermann Baur errichtete. und 10 Jahre später auch Teile der Inneneinrichtung der von Hans Peter Baur renovierten Kirche St. Peter. Die Gestaltung des Pausenhofes des Schulhauses Bachmatten in Reinach begann 1966, konnte jedoch nach seinem Tod nicht mehr in allen geplanten Teilen realisiert werden. Die Bauphase der Kunstgewerbeschule erstrekte sich über fünf Jahre, in denen Arp für den Hof, den die Gebäude einschließen, Bausteinsäule und Wandrelief entwarf. Auch im Haupteingang des Gebäudekomplexes findet sich ein Wandrelief nach seinen Entwürfen. Schon früh erweiterte Arp die Kunstgattung des Reliefs nach seinen Begriffen und machte sie so zu unabhängigen Gebilden. Diejenigen an der Schule für Gestaltung sind zugleich frei stehendes Kunstwerk als auch Mauer. Sie gliedern sich in die Architektur mit ein und haben auch eine praktische Funktion. 1961 goss man die Werke in Beton und wurden bereits 2010 einmal renoviert.
Die Stadt Basel und angrenzende Gemeinden besitzen, nicht nur in Privatsammlungen, einen umfangreichen Bestand mit Werken des Künstlers, der weltweit einmalig ist. Weitgehend zerstört ist allerdings, was Arp für das Vergnügungslokal “Aubette” in seiner Geburtsstadt Strassburg schuf. Dekorativ und als Denkmäler bedacht, stehen in den Straßen dort auch noch weitere drei Werke des Künstlers.

Immer mehr Menschen konsumieren jährlich das Internet. Dafür gehen die Zahlen der Haushalte, welche eine Zeitung abonnieren, stetig zurück. Es ist also eine Verlagerung des Medienkonsums der Bevölkerung zu erkennen. Firmen sollten diesen Trend unbedingt berücksichtigen, wenn sie neue Kunden werben wollen. Die Werbeaktivität verlagert sich daher bei vielen Branchen immer mehr auf das Internet. Selbst Arztpraxen und Krankenhäuser benötigen eigene Websites, um Patienten zu informieren. Natürlich ist es von größter Bedeutung, inwiefern man sich online präsentiert. Halbherzig gestaltete Internetseiten werden kaum Kunden anlocken.

Das Internet bietet eine Fülle an Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen.Althergebrachte Marktstrategien wie das Verteilen von Flugblättern oder das Verschicken von Werbepost machen kaum noch Sinn und sind erheblich kostenintensiver als ein gezielter und gut durchdachter Internetauftritt.

Wichtig ist im Netz, dass „crossmediale Kommunikation“ betrieben wird: dies bedeutet die Vernetzung von Inhalten.

Die Gestaltung einer eigenen Website ist natürlich unumgänglich, reicht aber bei weitem nicht aus. Wichtig ist dabei, dass die Seite übersichtlich ist, wichtige Inhalte zuerst präsentiert werden und dass Kunden auf der Page eine Möglichkeit zum Kontakt finden. Adressbeschreibungen, Telefonnummern und Mailadressen sollten deshalb gut sichtbar platziert werden. Das Motto lautet auch im Internet: Weniger ist mehr. Lieber mit gezielten Werbetexten, als mit ellenlangen Berichten locken. Auch den Inhalt unterstreichende Bilder von guter Qualität sind unumgänglich.

Ist die Website fertig gestaltet, sollte sie auf vielen anderen Inhalten verlinkt sein. Dies kann zum Beispiel auf den Internetseiten von Kunden geschehen oder in Social Networks. Auch die Auffindbarkeit in Suchmaschinen ist sehr wichtig. Eine tolle Möglichkeit: Banner auf anderen Internetseiten. Wenn ein potenzieller Kunde auf diese klickt, wird er automatisch auf Ihre Webseite weitergeleitet. Auch ein regelmäßiger Mailverteiler, der an Kunden verschickt wird, kann helfen, neueste Informationen schnell und günstig zu verbreiten.

'Bürokratie', Quelle: André Benedix_flickr

Es ist schon ein Dschungel der Paragraphen, in dem wir Deutschen uns zurechtfinden müssen. Dabei sind viele Gesetzestexte so formuliert, dass man sie verschieden interpretieren kann und sie somit von vielen zu ihren Gunsten ausgelegt werden. Oftmals haben solche Grauzonen rechtliche Streite zur Folge. In vielen Fällen hilft dann da nur noch ein richterliches Urteil, um zu schlichten.

Besonders wenn es um Titel geht, muss man in Deutschland spätestens seit der Guttenberg-Affäre ganz vorsichtig sein. Zu Unrecht getragene Auszeichnungen und Namenszusätze können sogar ganze Firmen in Misskredit bringen.

Erst vor Kurzem entschied der Verwaltungsgerichtshof, dass die Bezeichnung „Architekturbüro Baumeister XY“ nicht gegen das Ziviltechnikergesetz verstößt. Die Frage ist natürlich: ab wann darf sich ein Unternehmen als „Architekturbüro“ bezeichnen?

Streitpunkt ist die Frage, inwieweit sich Nicht-Ziviltechniker-ArchitektInnen so nennen dürfen, ohne sich damit einen nicht erlaubten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Ein ausgebildeter Baumeister darf seine Firma demnach nicht Architekturbüro nennen, solange er keine ArchitektInnen im Sinne des Ziviltechnikergesetzes beschäftigt – selbst, wenn die Firma Bauplanungs- und Betreuungsleistungen durchführt.

Die unsachgemäße Bezeichnung als Architekturbüro wäre zum einen ein Verstoß gegen §1 UWG (Anwendung „unlauterer Geschäftspraktiken“) und zum anderen ein Vergehen gegen §2 UWG (Täuschung durch „irreführende Geschäftspraktiken“). Man muss ganz ehrlich zugeben, dass diese Gesetzesentwürfe nach vielen Richtungen ausgelegt werden können. Ein Firmenbesitzer sollte sich deshalb vor der Benennung seines Betriebes rechtlichen Beistand suchen und ganz genau prüfen, welche Titel er tragen darf und welche nicht. Allein die falsche Bezeichnung kostet ein Unternehmen Unsummen an Strafgeldern und kann im schlimmsten Fall zum Entzug des Gewerberechtes führen. Natürlich kommt es auch nicht in jedem Falle zur Anklage. Doch gerade, wenn man von scharfer Konkurrenz überschattet wird, sollte man sich absichern. Eine Anzeige hat man schneller am Hals, als man denkt…

Guggenheim, NY, Quelle: akimasa0405_flickr

Das New Yorker Guggenheim Museum kooperiert seit Mai mit der deutschen Automobilfirma BMW. Doch das Projekt, welches nun vorgestellt wurde, ist viel mehr, als übliches Kultur-Sponsoring. Es ist nicht nur Kunst, sondern Zukunftsorientierung.

Dabei planen zwei Guggenheim-Kuratoren mit der finanziellen Hilfe von BMW eine Future Lab, welches innerhalb von sechs Jahren eine Weltreise machen soll.

Das japanische Architekten Team Bow-Wow präsentierte im Mai den Pavillon aus Kohlefasern, der ab 3. August bis 16. Oktober im New Yorker East Village Station machen wird. ab 2012 wird er in Berlin zu sehen sein und danach geht es schließlich nach Asien.

In diesem mobilen Laboratorium soll unter Beteiligung der Öffentlichkeit nach neuen Strategien und Lösungen für das urbane Leben in Großstädten gesucht werden.

Dabei reisten Teilnehmer der ersten Runde aus Nigeria, Kanada, den Niederlanden und auch aus der Nachbarschaft, der Bronx an.

Themen, die angesprochen wurden, waren Stresshormone der Großstädter,welche sich im Speichel nachweisen ließen, Abwassersysteme, die Müllentsorgung, Demokratie in der Stadt und das Mitspracherecht sozial schwächerer Menschen. Es ging jedoch nicht nur um Probleme. Die Stadt, als Ausgangspunkt vieler positiver Interaktionen war z.B. auch ein Punkt.

Nach langen Beratungen steht das Thema der ersten Welttournee nun fest: Confronting Comfort-Komfort oder Behaglichkeit konfrontieren.

Nach drei Jahren wird ein neues Architekten-Team das nächste Forschungslabor schaffen, welches dann auch wieder zwei Jahr um die Welt reisen wird.

Wofür die Welttournee gut sein soll? 2030 sollen laut Studien mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in der Stadt leben. Dies sollte Grund genug sein, einmal mehr über das Leben in der Stadt nachzudenken.

 

Architektur, Quelle: moon.god_flickr

Sie umgibt uns überall, doch wie definiert man Architektur eigentlich richtig? Im weitesten Sinne ist es die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum also durch das Planen, Entwerfen und Gestalten von diesem. Es gibt allerdings zahlreiche , feinere Definitionsansätze.

Im engeren Sinne bezieht sich der Begriff Architektur vor allem auf das planvolle Entwerfen von der gebauten Umwelt des Menschen und die Wissenschaft dahinter, ob im Außen- oder Innenbereich. Der sogenannte „klassische Architekturbegriff“ bezieht dabei verschiedene Bedeutungsfacetten mit ein.

Zunächst eben die „Baukunst“ also das Schaffen und Gestalten im ästhetischen Sinne von Bauwerken jeglicher Art. Heute wird der Begriff allerdings ergänzt von der Akademischen Bedeutung des Schaffens von Räumen allgemein. Unter dem klassischen Begriff der Architektur wird weiterhin verstanden: die Bautypologie, die Bezeichnung für das Berufsfeld der Architekten bzw. der Oberbegriff für ihre Werke und zuletzt die Wissenschaft des Bauens, auch als Architektonik bekannt.

Der Begriff Architektur bezog sich jahrhundertelang hauptsächlich auf das Bauen einzelner Bauwerke bzw. den Hochbau und Bau von Gebäudekomplexen und weiter gefasst dann den Städtebau. Das Zusammenspiel von Gebäude und Umgebung wurde zunehmend wichtiger und die Definitionen wurden klarer mit Begriffen wie Landschaftsarchitektur und für die Gestaltung von Innenräumen, der Innenarchitektur.