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Nachhaltigkeit

Polka, Quelle: Sakurako Kitsa_flickr

POLKA, das ist das neue Designerduo in Sachen Einrichtung und Dekoration. Die Designerinnen Marie Rahm und Monica haben im Jahr 2004 Das Label gegründet und sind seit her auf vollem Ergolfskurs. Beeinflusst wurden sie sicher auch von ihren Eltern, die Archtitekten waren. Das Gen der Gestaltung ist ihnen somit in die Wiege gelegt worden. Beide haben in Wien studiert und haben schon verschiedene Aufträge egal ob aus dem Bereich Produkt- oder Möbeldesing oder visueller Gestaltung umgesetzt.

Der Hintergrund der Polka Designs beschäftigt sich vor allem mit den Gewohnheiten die wir uns im alltag angeeignet haben. Die Produkte von Polka zeichnen sich durch eine außerordentliche praktische Seite aus. Außerdem geht das Label auf die Interessengemeinschaft seiner Kunden einzugehen.

Helle Designs, die viel Platz zum wohlfühlen bieten sind das Markenzeichen von Polka. Für die beiden Designerinnen bedeutet Design auch einen Raum komplett zu gestalten und ihn auf die Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Außerdem kann Design auch Emotion auslösen. Wichtig ist dass man sich darin wohl fühlt.

Design ist immer mehr darauf abgerichtet auch auf unbestimmte Zeit praktisch zu sein. Denn viele Menschen schätzen die Wertarbeit echter Designermöbel, können sie allerdings im Alter selbst einfach nicht mehr gebrauchen. Bei den Preisen die man für gutes Design bezahlt sollte das auch schon ein Leben lang halten.

Genau das macht Polka nämlich aus, die Designs sind so praktisch, dass sie für das ganze Leben halten. Die Denkweise des Designerduos ist hier wirklich sehr, sehr durchdacht. Denn wie oft ärgert man sich im Alltag herum dass alles so furchtbar kompliziert ist. Doch warum so schwer wenn es auch so einfach sein kann! Schön dass sich in Sachen Design nicht mal alles nur auf das Aussehen sondern auch auf den Nutzwert bezieht.

Ungenutze Ställe, Quelle: maol_flickr

Die ländlichen Regionen haben immer mehr Leerstände zu verzeichnen. Der Strukturwandel hat die Landwirtschaft verändert und nun bleibt ungenutzt, was dafür früher seine Funktion hatte. So gibt es schon in den alten mehrere Zehntausend leer stehende Ställe und Scheunen.

Für die großen Betriebe und Bewirtschaftungstechniken werden moderne Wirtschaftsgebäude gebaut, während zeitgleich traditionelle Bauten verwahrlosen oder abgerissen werden. Einige werden teilweise noch umgenutzt, doch das Bild der Siedlungen und Landschaften wandelt sich. Um darauf aufmerksam zu machen, wurde die Ausstellung „Der nicht mehr gebrauchte Stall“ gemeinsam vom Gelben Haus Flim, dem Voralberger Architektur Institut, Kunst Meran/Merano Arte, La Tour Samedan, dem Bündner Heimatschutz und der Zeitschrift Hochpaterre.

Die Architektur und Soziologie des Stalls in Graubünden, Südtirol und Vorarlberg wurden dabei einmal genauer ins Auge gefasst. Diese gehen nämlich völlig verschieden mit ihren „übrig gebliebenen“ Ställen um, durch Um- oder Neunutzung, aber auch in kultureller und historischer Hinsicht.

Aus der Kette „Sammeln, Jagen, Hüten und Ackern“ entstehen Ställe und sind Kurator Hans Peter Meier zufolge, drei Epochen durchgangen. Zunächst die Epoche der „Stallzeit“ bis nach 1950, wo viele Ställe an den Plätzen entstanden, wo man sie auch heute noch findet. Denn Ställe seien ein „Erbe der Gemeinschaft“. Danach folgte dann die „Stallmoderne“, in der die Ställe, einhergehend mit dem Auftauchen der Datenreihen von Ingenieuren und Ökonomen, die das ganze zu einer rationellen Produktion werden ließen, von Normställen ersetzt werden.

In den 60er Jahren folgten dann weitere Veränderungen durch die neue Weidewirtschaft und den immer größeren Tourismus, wobei Ställe für die Freizeitgestaltung ausgebaut werden mussten. Nach Nostalgie suchend wurden Ställe zum Bankettsaal oder ganz anders auch zum Atelier oder zur Wachsstube- Menschen ersetzen die Tiere darin.

Meier kann sich für die Zukunft verschiedene Entwicklungen vorstellen. So könnte der ländliche Raum an die Metropolen anknüpfen und genauso überladen und bunt werden oder aber als Erholungsraum als Gegenstück zu genau dem genutzt. Die Vision jedoch ist, dass der Stall wieder seiner einstigen Funktion zukommt, als Helfer der Biolandwirtschaft und um alte Traditionen in sich zu wahren.

Nachhaltigkeit, Quelle: wiennat_flickr

Seit 2002 besitzt die Bundesrepublik Deutschland eine Nachhaltigkeitsstrategie. Dies ist ein Dokument, in dem die Ergebnisse von Gesprächen gesellschaftlicher Gruppen und Vorschläge des Rates zum Thema Nachhaltigkeit niedergeschrieben sind.

Mit Hilfe sogenannter Fortschrittsberichte wurde die Nachhaltigkeitsstrategie mehrfach weiterentwickelt. Seit 2006 dokumentiert das Statistische Bundesamt die Richtung der Entwicklung von Nachhaltigkeit in Deutschland.

Im Jahre 2008 war es erstmals soweit, dass Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Verbände sich an der Bestandsaufnahme und der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie beteiligen konnten.

Seit dem Herbst letzten Jahres arbeitet die Bundesregierung nun mit einem weiteren Konsultationsprozess am nächsten Fortschrittsbericht, welcher im Jahr 2012 veröffentlich werden soll. Diesmal wird den Bürgerinnen und Bürgern sogar online ermöglicht, sich in den Prozess mit einzubringen, dies soll an Hand von Diskussionsbeiträgen erfolgen. Ab 27. September wird es dazu eine Online-Plattform der Bundesregierung geben.

Durch diese Art der Nachhaltigkeitspolitik soll die Erhaltung der Umwelt gesichert werden, damit auch zukünftige Generationen noch die Chance haben, die Umwelt so zu erleben, wie wir es tun. Außerdem soll die Lebensqualität,der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft und die wirtschaftliche Entwicklung damit sowohl in Deutschland, als auch international vorangetrieben werden.

 

Guggenheim, NY, Quelle: akimasa0405_flickr

Das New Yorker Guggenheim Museum kooperiert seit Mai mit der deutschen Automobilfirma BMW. Doch das Projekt, welches nun vorgestellt wurde, ist viel mehr, als übliches Kultur-Sponsoring. Es ist nicht nur Kunst, sondern Zukunftsorientierung.

Dabei planen zwei Guggenheim-Kuratoren mit der finanziellen Hilfe von BMW eine Future Lab, welches innerhalb von sechs Jahren eine Weltreise machen soll.

Das japanische Architekten Team Bow-Wow präsentierte im Mai den Pavillon aus Kohlefasern, der ab 3. August bis 16. Oktober im New Yorker East Village Station machen wird. ab 2012 wird er in Berlin zu sehen sein und danach geht es schließlich nach Asien.

In diesem mobilen Laboratorium soll unter Beteiligung der Öffentlichkeit nach neuen Strategien und Lösungen für das urbane Leben in Großstädten gesucht werden.

Dabei reisten Teilnehmer der ersten Runde aus Nigeria, Kanada, den Niederlanden und auch aus der Nachbarschaft, der Bronx an.

Themen, die angesprochen wurden, waren Stresshormone der Großstädter,welche sich im Speichel nachweisen ließen, Abwassersysteme, die Müllentsorgung, Demokratie in der Stadt und das Mitspracherecht sozial schwächerer Menschen. Es ging jedoch nicht nur um Probleme. Die Stadt, als Ausgangspunkt vieler positiver Interaktionen war z.B. auch ein Punkt.

Nach langen Beratungen steht das Thema der ersten Welttournee nun fest: Confronting Comfort-Komfort oder Behaglichkeit konfrontieren.

Nach drei Jahren wird ein neues Architekten-Team das nächste Forschungslabor schaffen, welches dann auch wieder zwei Jahr um die Welt reisen wird.

Wofür die Welttournee gut sein soll? 2030 sollen laut Studien mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in der Stadt leben. Dies sollte Grund genug sein, einmal mehr über das Leben in der Stadt nachzudenken.

 

Architektur, Quelle: moon.god_flickr

Sie umgibt uns überall, doch wie definiert man Architektur eigentlich richtig? Im weitesten Sinne ist es die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum also durch das Planen, Entwerfen und Gestalten von diesem. Es gibt allerdings zahlreiche , feinere Definitionsansätze.

Im engeren Sinne bezieht sich der Begriff Architektur vor allem auf das planvolle Entwerfen von der gebauten Umwelt des Menschen und die Wissenschaft dahinter, ob im Außen- oder Innenbereich. Der sogenannte „klassische Architekturbegriff“ bezieht dabei verschiedene Bedeutungsfacetten mit ein.

Zunächst eben die „Baukunst“ also das Schaffen und Gestalten im ästhetischen Sinne von Bauwerken jeglicher Art. Heute wird der Begriff allerdings ergänzt von der Akademischen Bedeutung des Schaffens von Räumen allgemein. Unter dem klassischen Begriff der Architektur wird weiterhin verstanden: die Bautypologie, die Bezeichnung für das Berufsfeld der Architekten bzw. der Oberbegriff für ihre Werke und zuletzt die Wissenschaft des Bauens, auch als Architektonik bekannt.

Der Begriff Architektur bezog sich jahrhundertelang hauptsächlich auf das Bauen einzelner Bauwerke bzw. den Hochbau und Bau von Gebäudekomplexen und weiter gefasst dann den Städtebau. Das Zusammenspiel von Gebäude und Umgebung wurde zunehmend wichtiger und die Definitionen wurden klarer mit Begriffen wie Landschaftsarchitektur und für die Gestaltung von Innenräumen, der Innenarchitektur.