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Ob Passivhaus, Landhaus oder Haus im Bauhausstil – bei der Wahl eines Fertighauses findet heute jeder das Passende. Anbieter von Fertighäusern haben heute die unterschiedlichsten Haustypen im Programm. Diese reichen von klassisch modern bis ökologisch. Außerdem können die Bauherren von heute das von ihnen ausgewählte Haus immer individualisieren.

Passivhaus, Foto von Train.bird/flickr.com

Passivhaus, Foto von Train.bird/flickr.com

Inzwischen haben sich einige Architekturbüros auf energiesparende Häuser spezialisiert. Solche Häuser sind durch ihre Holzbau- und Dämmweise nicht nur sehr ökologisch, sondern können auch den Ansprüchen moderner Architektur gerecht werden. Trotz kompakter, monolithischer Hausform gelingt den Machern solcher Häuser eine zeitlose Ästhetik, die mit stimmigen Proportionen und einem ausgewogenem Fassadenbild besticht. Dabei warten solche Fertighäuser mit Solarthermien, Dreifachverglasung und Holzpellet-Ofen auf, was außerdem einen vorbildlichen Primärenergiewert von gerade einmal 21 kWh/m² im Jahr ergibt.

Der Traum der Selbstversorger unter Ihnen kann heute wahr werden. Denn es gibt inzwischen auch Häuser, die keine Heiz- und Warmwasserkosten mehr verursachen und sogar Energie für den EigenVerbrauch gewinnen.
Durch den Einsatz effizienter Solardächer können moderne Fertighäuser mehr Strom und Wärme erzeugen, als sie selbst benötigen. Die Neigung der Dächer ist dabei so ausgerichtet, dass sie eine maximale Menge Sonnenenergie einfängen können. Die relevante Fläche ist mit Solarkollektoren für die Warmwassergewinnung belegt, darunter komplett mit Photovoltaik-Modulen für die Stromgewinnung, die insgesamt 11 kWhp erzeugen. Das ist mehr als das Doppelte dessen, was ein normaler Vier-Personen-Haushalt braucht. Zudem sind die Gebäudehüllen solcher Häuser extrem gut isoliert, die Fenster dreifach verglast. Ein Warmwasserspeicher versorgt die Fußbodenheizung. Sparsamer kann man eigentlich nicht wohnen.
Dabei warten solche Fertighäuser inzwischen auch mit erschwinglichen Preisen. Traumhaftes Wohnen ist Dank moderner Fertighausarchitektur also auch für kleinere Bauherrenbudgets möglich.
Nicht selten werden die Fertighäuser von heute ganz im Sinne der Bauhaus-Väter Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe gebaut. Diese Häuser sind schlicht, hell, komfortabel und industriell vorgefertigt. Ein solches Haus ist das  “Bauhaus-Villa”, welches in Groß Glienicke unweit von Potsdam steht. Hier errichtete Mies van der Rohe 1907 sein erstes Wohnhaus. Nicht nur die energetischen Eigenschaften dieses Hauses, sondern auch seine Ästhetik begeistert. Die ruhig gestalteten Fassaden und die ausgewogene Proportionen sprechen nicht nur Baushaus-Liebhaber an.

Gastautorin Hedwig Krug

Stadtautobahn A100, Foto: elmada_flickr

Stadtautobahn A100, Foto: elmada_flickr

Das Vorhaben einer Regierung in Rot-Grün in Deutschlands Hauptstadt gilt nun als gescheitert. Eine Koaltition zwischen SPD und Grünen kam auf Grund von Differenzen über den Ausbau der Stadtautobahn A100 nicht vorhanden. Bürgermeister Wowereit sieht nun Verhandlungen mit der CDU entgegen.

Der SPD-Landes- und Fraktionschef Müller gab bekannt, dass die Zustimmung dafür mit großer Mehrheit und ohne Gegenstimmen erfolgte. Schon vor der Sitzung des Landesvorstands zeigte sich Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU, Frank Henkel, offen gegenüber Koalitionsverhandlungen.

Diese Versuche zwischen SPD und Grünen, scheiterten schon nach nur einer Stunde. Als Begründung für das rasche Ende, wurden „unüberbrückbare Differenzen über den Ausbau der Stadtautobahn A100“ genannt. Außerdem sähe man keine gemeinsame Basis, um weitere Verhandlungen fortzuführen. Auf Seiten beider Parteien hätte man ernsthaft versucht, eine solche zu finden, doch sei man an diesem Vorhaben gescheitert, so Bürgermeister Wowereit.

Die Grünen bedauern das schnelle Ende der Koalitionsverhandlungen, wobei die Vorsitzenden der Partei, Bettina Jarasch und Daniel Wesener, eindeutig Wowereit die Verantwortung dafür zuschreiben. Man habe der SPD ein Angebot vorgelegt, mit der sie nicht habe „leben können“. Ihrer Meinung nach standen auch andere Themen als die A100 zur Debatte. Weitere Entscheidungen wollte man bis zur nächsten Bundestagswahl 2013 abwarten und sagte zu, bei gegebenen Umständen den Weiterbau bis zur Sonnenallee in Neukölln zu akzeptieren. Der Bürgermeister hielt dieses Thema jedoch nicht für verhandelbar. Dieser sieht die Haltung gegenüber der geplanten Autobahn als eine Frage der Einstellung gegenüber der Berliner Infrastruktur im Allgemeinen.

Sowohl Grüne, als auch Berliner Jungsozialisten äußern sich weiterhin mit Kritik und Enttäuschung gegenüber des Beschlusses und schreiben das Scheitern einzig dem Unwillen Wowereits und Müllers zu. Das Einstellen der Gespräche mit den Grünen, halten sie für eine „eigenmächtige“ Handlung.

Verkehr in Berlin, Foto: jester.berlin_flickr

Verkehr in Berlin, Foto: jester.berlin_flickr

Was die Verminderung von Feinstaub angeht, ist Berlin europaweit Spitze. Unter Feinstaub versteht man besonders kleine Partikel in der Luft, die ein Gesundheitsrisiko darstellen. Denn anders als grobe Partikel wird Feinstaub nicht von den Schleimhäuten in Nase und Rachen zurückgehalten. Feinstaub entsteht hauptsächlich durch das Verbrennen fossiler Stoffe: Etwa in Kraftwerken, im Straßenverkehr, in der Landwirtschaft oder in Privathaushalten durch alte Heizungen. Zu den gesundheitlichen Risiken durch zu hohe Feinstaub-Belastung gehören Allergien, Lungenkrebs, Asthma und andere Atemwegsbeschwerden. Auch Auswirkungen auf Herz und Kreislauf bis hin zum Herzinfarkt werden vermutet.

In den letzten fünf Jahren reduzierte die Deutsche Hauptstadt ihre Feinstaub-Emissionen um mehr als die Hälfte. Hauptgrund für diese Entwicklung ist die konsequente Einführung der Umweltzone. Wer mit besonders emissions-starken PKW durch die Berliner Innenstadt kurven will, muss dafür ordentlich zahlen.

Die Zahlen gehen zurück auf eine kürzlich veröffentlichte Studie vom BUND, dem Naturschutzbund NABU, dem Verkehrsclub Deutschland CVD und der Deutschen Umwelthilfe DUH. Sie untersuchten die Maßnahmen von 17 Großstädten zur Ruß-Eindämmung seit 2005, als die Europäische Union erstmals verbindliche Grenzwerte für Feinstaub gesetzlich festlegt hatte. Eigentlich sollten viel mehr Städte untersucht werden, aber zahlreiche eingeladene Städte beteiligten sich leider nicht und übergaben keine Zahlen an die Forscher. Nach Berlin teilen sich Kopenhagen und Stockholm den zweiten Platz, dicht gefolgt von Zürich und Wien auf dem dritten Platz. Verlierer der Studie sind Rom, Mailand, Düsseldorf und Stuttgart.

Neben dem Einrichten von Umweltzonen und der Pflicht zum Einbau eines Dieselpartikel-Filters sind die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und des Fahrradverkehrs wichtige Maßnahmen zur Reduzierung von Ruß in der Atemluft. In Berlin verdoppelte sich der Anteil der Fahrräder am Verkehr in zehn Jahren auf 13 Prozent, während der Anteil von PKW um sechs Prozent sank. Doch auch der Gewinner der Studie hat noch viel Handlungsbedarf: Städte wie Kopenhagen mit stolzen 40 Prozent Fahrradverkehr oder Stockholm mit 50 Prozent öffentlichem Nahverkehr machen vor, was noch alles möglich ist.

Das Aubette in Straßburg, Quelle: Photos de Daniel/Flickr.com

Das Aubette in Straßburg, Quelle: Photos de Daniel/Flickr.com

Der Künstler Hans Arp schuf 1961 drei freistehende Werke für die Schule für Gestaltung in Basel und schuf so durch sein Mitwirken einen Teil von Architektur, der auch noch heute Vorbild für Kunst im öffentlichen Raum ist.
Ende der 50er Jahre heiratete der Basler Marguerite Hagenbach, die ebenfalls aus Basel stammte und später das Sekretariat ihres Mannes übernahm. Nach der Heirat ließ sich das Ehepaar dann in Locarno Solduno nieder.
Schon in den 30er Jahren, als Hans Arp einen Kreis von Sammlern und Künstlern aus Basel fand, knüpfte er Beziehungen. 1954 erschuf Arp ein Taufbecken für die Allerheligenkirche in Basel, die Architekt Hermann Baur errichtete. und 10 Jahre später auch Teile der Inneneinrichtung der von Hans Peter Baur renovierten Kirche St. Peter. Die Gestaltung des Pausenhofes des Schulhauses Bachmatten in Reinach begann 1966, konnte jedoch nach seinem Tod nicht mehr in allen geplanten Teilen realisiert werden. Die Bauphase der Kunstgewerbeschule erstrekte sich über fünf Jahre, in denen Arp für den Hof, den die Gebäude einschließen, Bausteinsäule und Wandrelief entwarf. Auch im Haupteingang des Gebäudekomplexes findet sich ein Wandrelief nach seinen Entwürfen. Schon früh erweiterte Arp die Kunstgattung des Reliefs nach seinen Begriffen und machte sie so zu unabhängigen Gebilden. Diejenigen an der Schule für Gestaltung sind zugleich frei stehendes Kunstwerk als auch Mauer. Sie gliedern sich in die Architektur mit ein und haben auch eine praktische Funktion. 1961 goss man die Werke in Beton und wurden bereits 2010 einmal renoviert.
Die Stadt Basel und angrenzende Gemeinden besitzen, nicht nur in Privatsammlungen, einen umfangreichen Bestand mit Werken des Künstlers, der weltweit einmalig ist. Weitgehend zerstört ist allerdings, was Arp für das Vergnügungslokal “Aubette” in seiner Geburtsstadt Strassburg schuf. Dekorativ und als Denkmäler bedacht, stehen in den Straßen dort auch noch weitere drei Werke des Künstlers.

© Luiz - Fotolia.com

© Luiz - Fotolia.com


Als eine Utopie wurde sie erbaut, die Stadt Brasília, Hauptstadt von Brasilien. Architekt Oscar Niemeyer erschuf die Pläne für den Bau der Stadt, die von 1956 bis 1960 errichtet wurde. Eine Ausstellung in der Kunsthalle Kiel zeigt nun Fotografien einer Utopie ohne Leben.

Es sind Bilder, die zwölfstündigen Langzeitbelichtungen unterzogen wurden. Das Leben und die Menschen werden unter dieser Dauer unsichtbar. Die Bewohner scheinen verschwunden und einzig ein- und ausparkende Autos konnten noch ein paar Bewegungsschärfen bewirken.

Dafür zeigt sich der Verlauf der Sonne auf vielen Fotografien, wobei es weder einen Schatten, noch Lebendigkeit in irgendeiner Art gibt. Die Stadt wirkt inszeniert und erzählt nichts über das Leben seiner Bewohner. Zwischen 2003 und 2010 machten Kim und Weseley die Aufnahmen zu „Archiv Utopia“, von denen nun 32 Großformate ausgestellt werden. So soll in der Kunsthalle Kiel mit der Ausstellung die Annäherung an den Mythos der Hauptstadt Brasília sein. Treten die Menschen in den Hintergrund, wird die eigentliche Rolle der Stadt als architektonische Ikone deutlich. Seit 1987 gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Maßgebend für die Architekturgeschichte, wird Brasília jährlich von vielen Touristen besucht.

Die Ausstellung zeigt auch Aufnahmen aus der Bauphase der Stadt, die anfangs nur schwierig besiedelt werden konnte. Es waren ebenso viele gegen wie auch für den Bau der Hauptstadt, die nicht viel Popularität erlangen konnte. Erst nach langer Zeit und durch Nachdruck der Regierung, konnte man bis 1972 auch alle Staatsbeamten dazu bewegen, sich in Brasília anzusiedeln. Wenn das Budget vorhanden war, wichen am Wochenende viele auf Zweitwohnungen in Sao Paulo oder Rio de Janeiro zurück und der Hoffnung, neben den überfüllten Metropolen eine lebhafte neue Hauptstadt zu erschaffen, wurde keinerlei Nährboden gegeben.

 
Das zeigen Kims und Weselys Fotografien auf unleugbare Weise. Was utopischer Architektur entsprang konnte nicht zu einem lebenswerten Ort werden.

Vierscheibenhaus, Foto von Claus Moser/flickr.com

Vierscheibenhaus, Foto von Claus Moser/flickr.com

Vor 50 Jahren begann alles mit dem deutschen Wirtschaftswunder im Januar 1961. Das damals größte Bauvorhaben Europas startete zu dieser Zeit mit dem Jacobsen-Gebäude. Inspiriert vom Thyssen-Haus in Düsseldorf, setzte sich das „Vierscheibenhaus“ im Wettbewerb damals gegen seine Konkurrenten durch.

Da in der City Nord nur etwa 40 Meter hoch gebaut werden durfte, brachte Jacobsens Projekt vier Scheiben hervor, um sie flach zu halten.

Im März 1969 wurde dann eröffnet, wobei Jacobsen in Gedanken schon neue Ideen formte. So errichtete er für die HEW ein 13-stöckigen Neubau von 153 Metern Länge. Mittig und seitlich mit Scheiben versehen, auch Zwischenräume verglast und schmale Bausteine aus hellem Naturstein kamen hier zum Einsatz. Die Fensterscheiben aus bronziertem Glas spiegeln, je nach Betrachtungswinkel und Sonneneinstrahlung die verschiedensten Farben und Strukturen.

Das erste Hochhaus mit nicht tragender Glasfassade wurde 1958 von Mies van der Rohe errichtet; Jacobsen verwendete Gleiches im Kopenhagener SAS Hotel und von den Bewohnern zum hässlichsten Bau der Stadt gewählt.

Das HEW-Gebäude gehört heute Vattenfall und ist für flexible Büros ausgerichtet. Empfangen werden seine Besucher von einem Steinboden, Tresen und Wandpaneelen aus Birnbaum und blauen Säulen. Die Arbeitszimmer hielt Architekt Jacobsen in kühlen Tönen. Im Untergeschoss öffnet sich die Kantine durch eine Glaswand zum Garten und auch ein im Foyer allseitig verglastes Auditorium, das “Aquarium” genannt wird. Glaszylinder in Deckenhöhe sorgen dabei  für Tageslicht. Parallel zum Haus befinden sich Terassen und akkurate Rasenflächen mit zu Kuben geschnittetenen Hecken.

 

Hier zeigt sich ein weiteres Mal, Jacobsen war Perfektionist und liebte die Ordnung. Manchmal arbeitete er über ein Jahr lang an einem Stuhlentwurf und ordnete seine Tassen in exakt gleicher Achse an.

Der striktenn Ordnung sei Dank, dass man Jacobsens größtem Werk in der Hamburger City Nord das Alter von über 40 Jahren nicht ansieht. Auch ist es das letzte Werk des Architekten, dessen Vollendung er noch miterleben durfte.

Immer mehr Menschen konsumieren jährlich das Internet. Dafür gehen die Zahlen der Haushalte, welche eine Zeitung abonnieren, stetig zurück. Es ist also eine Verlagerung des Medienkonsums der Bevölkerung zu erkennen. Firmen sollten diesen Trend unbedingt berücksichtigen, wenn sie neue Kunden werben wollen. Die Werbeaktivität verlagert sich daher bei vielen Branchen immer mehr auf das Internet. Selbst Arztpraxen und Krankenhäuser benötigen eigene Websites, um Patienten zu informieren. Natürlich ist es von größter Bedeutung, inwiefern man sich online präsentiert. Halbherzig gestaltete Internetseiten werden kaum Kunden anlocken.

Das Internet bietet eine Fülle an Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen.Althergebrachte Marktstrategien wie das Verteilen von Flugblättern oder das Verschicken von Werbepost machen kaum noch Sinn und sind erheblich kostenintensiver als ein gezielter und gut durchdachter Internetauftritt.

Wichtig ist im Netz, dass „crossmediale Kommunikation“ betrieben wird: dies bedeutet die Vernetzung von Inhalten.

Die Gestaltung einer eigenen Website ist natürlich unumgänglich, reicht aber bei weitem nicht aus. Wichtig ist dabei, dass die Seite übersichtlich ist, wichtige Inhalte zuerst präsentiert werden und dass Kunden auf der Page eine Möglichkeit zum Kontakt finden. Adressbeschreibungen, Telefonnummern und Mailadressen sollten deshalb gut sichtbar platziert werden. Das Motto lautet auch im Internet: Weniger ist mehr. Lieber mit gezielten Werbetexten, als mit ellenlangen Berichten locken. Auch den Inhalt unterstreichende Bilder von guter Qualität sind unumgänglich.

Ist die Website fertig gestaltet, sollte sie auf vielen anderen Inhalten verlinkt sein. Dies kann zum Beispiel auf den Internetseiten von Kunden geschehen oder in Social Networks. Auch die Auffindbarkeit in Suchmaschinen ist sehr wichtig. Eine tolle Möglichkeit: Banner auf anderen Internetseiten. Wenn ein potenzieller Kunde auf diese klickt, wird er automatisch auf Ihre Webseite weitergeleitet. Auch ein regelmäßiger Mailverteiler, der an Kunden verschickt wird, kann helfen, neueste Informationen schnell und günstig zu verbreiten.

TU München, Quelle: heipei_flickr

In diesem Jahr fand zum zweiten Mal der Baumeister Studentenwettbewerb unter dem Motto „Zurück in die Stadt – Bauen in der Lücke” statt, bei dem sich 151 Studenten von verschiedenen deutschen Hochschulen der Aufgabe stellten innerstädtische Baulücken mit innovativen und nachhaltigen Ideen zu füllen und das im Rahmen eines Semesterprojekts. Aus den dabei entstandenen Entwürfen trafen die jeweils betreuenden Professoren eine Auswahl von 31 Arbeiten, die dann zum Wettbewerb eingereicht wurden. Der Wettbewerb findet in Zusammenarbeit mit Nemetschek Allplan statt, die „mit dem Studentenwettbewerb das ziel verfolgt, frische Ideen von Architekturstudenten zu fördern und ihnen den Dialog mit Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen“ so Peter Mehlstäubler, Geschäftsführer der Nemetschek Allplan GmbH. Die Jury bestand aus einem Vertreter der Nemetschek Allplan GmbH, einem Vertreter der Hochschulen und Alexander Gutzmer.

Peter Mehlstäubler meinet weiter, dass der Wettbewerb Teil des Engagements für Studenten und Berufseinsteiger sei: „Darüber hinaus profitieren Sie im Allplan Campus Portal von umfangreichen kostenfreien Services rund um die Allplan Software.“. Der Wettbewerb wird im Wintersemester wohl in die dritte Rund gehen.

Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs sind Peter Weber von der Hochschule Anhalt Dessau, Susanne Reith von der TU München und Stefan Storz von der Universität Stuttgart. Für sie gab es als Zuschuss für ihre noch junge Karriere je 1.000 Euro Preisgeld. Außerdem Sprach die Jury noch vier Anerkennungen und drei Lobende Erwähnungen aus die mit jeweils 325 Euro Preisgeld belohnt wurden.

 

Polka, Quelle: Sakurako Kitsa_flickr

POLKA, das ist das neue Designerduo in Sachen Einrichtung und Dekoration. Die Designerinnen Marie Rahm und Monica haben im Jahr 2004 Das Label gegründet und sind seit her auf vollem Ergolfskurs. Beeinflusst wurden sie sicher auch von ihren Eltern, die Archtitekten waren. Das Gen der Gestaltung ist ihnen somit in die Wiege gelegt worden. Beide haben in Wien studiert und haben schon verschiedene Aufträge egal ob aus dem Bereich Produkt- oder Möbeldesing oder visueller Gestaltung umgesetzt.

Der Hintergrund der Polka Designs beschäftigt sich vor allem mit den Gewohnheiten die wir uns im alltag angeeignet haben. Die Produkte von Polka zeichnen sich durch eine außerordentliche praktische Seite aus. Außerdem geht das Label auf die Interessengemeinschaft seiner Kunden einzugehen.

Helle Designs, die viel Platz zum wohlfühlen bieten sind das Markenzeichen von Polka. Für die beiden Designerinnen bedeutet Design auch einen Raum komplett zu gestalten und ihn auf die Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Außerdem kann Design auch Emotion auslösen. Wichtig ist dass man sich darin wohl fühlt.

Design ist immer mehr darauf abgerichtet auch auf unbestimmte Zeit praktisch zu sein. Denn viele Menschen schätzen die Wertarbeit echter Designermöbel, können sie allerdings im Alter selbst einfach nicht mehr gebrauchen. Bei den Preisen die man für gutes Design bezahlt sollte das auch schon ein Leben lang halten.

Genau das macht Polka nämlich aus, die Designs sind so praktisch, dass sie für das ganze Leben halten. Die Denkweise des Designerduos ist hier wirklich sehr, sehr durchdacht. Denn wie oft ärgert man sich im Alltag herum dass alles so furchtbar kompliziert ist. Doch warum so schwer wenn es auch so einfach sein kann! Schön dass sich in Sachen Design nicht mal alles nur auf das Aussehen sondern auch auf den Nutzwert bezieht.

'Bürokratie', Quelle: André Benedix_flickr

Es ist schon ein Dschungel der Paragraphen, in dem wir Deutschen uns zurechtfinden müssen. Dabei sind viele Gesetzestexte so formuliert, dass man sie verschieden interpretieren kann und sie somit von vielen zu ihren Gunsten ausgelegt werden. Oftmals haben solche Grauzonen rechtliche Streite zur Folge. In vielen Fällen hilft dann da nur noch ein richterliches Urteil, um zu schlichten.

Besonders wenn es um Titel geht, muss man in Deutschland spätestens seit der Guttenberg-Affäre ganz vorsichtig sein. Zu Unrecht getragene Auszeichnungen und Namenszusätze können sogar ganze Firmen in Misskredit bringen.

Erst vor Kurzem entschied der Verwaltungsgerichtshof, dass die Bezeichnung „Architekturbüro Baumeister XY“ nicht gegen das Ziviltechnikergesetz verstößt. Die Frage ist natürlich: ab wann darf sich ein Unternehmen als „Architekturbüro“ bezeichnen?

Streitpunkt ist die Frage, inwieweit sich Nicht-Ziviltechniker-ArchitektInnen so nennen dürfen, ohne sich damit einen nicht erlaubten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Ein ausgebildeter Baumeister darf seine Firma demnach nicht Architekturbüro nennen, solange er keine ArchitektInnen im Sinne des Ziviltechnikergesetzes beschäftigt – selbst, wenn die Firma Bauplanungs- und Betreuungsleistungen durchführt.

Die unsachgemäße Bezeichnung als Architekturbüro wäre zum einen ein Verstoß gegen §1 UWG (Anwendung „unlauterer Geschäftspraktiken“) und zum anderen ein Vergehen gegen §2 UWG (Täuschung durch „irreführende Geschäftspraktiken“). Man muss ganz ehrlich zugeben, dass diese Gesetzesentwürfe nach vielen Richtungen ausgelegt werden können. Ein Firmenbesitzer sollte sich deshalb vor der Benennung seines Betriebes rechtlichen Beistand suchen und ganz genau prüfen, welche Titel er tragen darf und welche nicht. Allein die falsche Bezeichnung kostet ein Unternehmen Unsummen an Strafgeldern und kann im schlimmsten Fall zum Entzug des Gewerberechtes führen. Natürlich kommt es auch nicht in jedem Falle zur Anklage. Doch gerade, wenn man von scharfer Konkurrenz überschattet wird, sollte man sich absichern. Eine Anzeige hat man schneller am Hals, als man denkt…