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Verkehrsplanung

Nachhaltigkeit, Quelle: wiennat_flickr

Seit 2002 besitzt die Bundesrepublik Deutschland eine Nachhaltigkeitsstrategie. Dies ist ein Dokument, in dem die Ergebnisse von Gesprächen gesellschaftlicher Gruppen und Vorschläge des Rates zum Thema Nachhaltigkeit niedergeschrieben sind.

Mit Hilfe sogenannter Fortschrittsberichte wurde die Nachhaltigkeitsstrategie mehrfach weiterentwickelt. Seit 2006 dokumentiert das Statistische Bundesamt die Richtung der Entwicklung von Nachhaltigkeit in Deutschland.

Im Jahre 2008 war es erstmals soweit, dass Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Verbände sich an der Bestandsaufnahme und der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie beteiligen konnten.

Seit dem Herbst letzten Jahres arbeitet die Bundesregierung nun mit einem weiteren Konsultationsprozess am nächsten Fortschrittsbericht, welcher im Jahr 2012 veröffentlich werden soll. Diesmal wird den Bürgerinnen und Bürgern sogar online ermöglicht, sich in den Prozess mit einzubringen, dies soll an Hand von Diskussionsbeiträgen erfolgen. Ab 27. September wird es dazu eine Online-Plattform der Bundesregierung geben.

Durch diese Art der Nachhaltigkeitspolitik soll die Erhaltung der Umwelt gesichert werden, damit auch zukünftige Generationen noch die Chance haben, die Umwelt so zu erleben, wie wir es tun. Außerdem soll die Lebensqualität,der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft und die wirtschaftliche Entwicklung damit sowohl in Deutschland, als auch international vorangetrieben werden.

 

Highline-Park, Quelle: Vincent J. Brown_flickr

Der Sommer in New York wurde in diesem Jahr mit dem zweiten Teil des Highline-Parks bereichert.

Mit Kosten von 152 Millionen Dollar kommt er einer Hollywood-Filmproduktion nahe. Schon seit der Eröffnung des ersten Teils im Juni 2009, wurden mehr als vier Millionen Besucher in den Park gelockt. Das Projekt verzeichnet Erfolge und dient nicht nur der Erholung seiner Besucher, sondern bringt auch noch eine Menge Geld ein. So spielen schon Städte wie Detroit, Philadelphia, Atlanta oder Chicago mit dem Gedanken, sich ebenfalls einen solch rentablen Park anzuschaffen.

Die New Yorker Stadtverwaltung erwartet in den kommenden 30 Jahren 900 Millionen Steuereinnahmen aus der Highline und private Investitionen von vier Milliarden.

Der Park erstreckt sich nun von der Gansevoort Street bis zur 30th Street und ist insgesamt 1,6 Kilometer lang. Der zweite Teil des Parks hat einen ganz besonderen Charme. Nah an Neubauten und alten Gebäuden ist es ein Fest für Voyeure, die den Bewohnern der Häuser und Condo-Buildings auf den Mittagsteller schauen können.

Auch hier finden sich wieder mehrere Ränge von Holzbänken wie in einem Theater. Doch es gibt auch große Rasenflächen und Abschnitte, die dicht mit Bäumen bepflanzt wurden, um die große Stadt einmal vergessen zu können. Dazwischen liegt angehoben der „Flacone Flyover“, ein Fußgängerweg, der über Pflanzenbeeten verläuft, die man durch die Stahlplatten sehen kann. Außerdem findet sich wieder eine Installation aus einem übrig gebliebenen Rahmen, durch den der Verkehr auf der 10th wie auf einer Kinoleinwand beobachtet werden kann.

Mit Trisha Browns „Roof Piece“, bei dem Tänzer auf Dächern rund um die Highline und den Park aufgestellt waren, die ihre Bewegungen gegenseitig nachahmten, wurde die Eröffnung gefeiert.

Am Ende des grünen Fleckchens wartet auf die Besucher ein Biergarten sowie ein Kunst- und Designkollektiv mit Hüpfburgen und überdimensionalen Bällen für Kinder und Eltern.

Die Instandhaltungskosten werden auf jährlich bis zu 4,5 Millionen Dollar geschätzt. Da bleibt es fraglich, wann oder ob die Überreste der alten Trasse bis hin zur 34th Street, einmal verschönert werden.

Architektur, Quelle: moon.god_flickr

Sie umgibt uns überall, doch wie definiert man Architektur eigentlich richtig? Im weitesten Sinne ist es die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum also durch das Planen, Entwerfen und Gestalten von diesem. Es gibt allerdings zahlreiche , feinere Definitionsansätze.

Im engeren Sinne bezieht sich der Begriff Architektur vor allem auf das planvolle Entwerfen von der gebauten Umwelt des Menschen und die Wissenschaft dahinter, ob im Außen- oder Innenbereich. Der sogenannte „klassische Architekturbegriff“ bezieht dabei verschiedene Bedeutungsfacetten mit ein.

Zunächst eben die „Baukunst“ also das Schaffen und Gestalten im ästhetischen Sinne von Bauwerken jeglicher Art. Heute wird der Begriff allerdings ergänzt von der Akademischen Bedeutung des Schaffens von Räumen allgemein. Unter dem klassischen Begriff der Architektur wird weiterhin verstanden: die Bautypologie, die Bezeichnung für das Berufsfeld der Architekten bzw. der Oberbegriff für ihre Werke und zuletzt die Wissenschaft des Bauens, auch als Architektonik bekannt.

Der Begriff Architektur bezog sich jahrhundertelang hauptsächlich auf das Bauen einzelner Bauwerke bzw. den Hochbau und Bau von Gebäudekomplexen und weiter gefasst dann den Städtebau. Das Zusammenspiel von Gebäude und Umgebung wurde zunehmend wichtiger und die Definitionen wurden klarer mit Begriffen wie Landschaftsarchitektur und für die Gestaltung von Innenräumen, der Innenarchitektur.